Bei unseren Jüngsten haben wir ein Jahr zufrüh angefangen. Da war jegliche Liebesmüh umsonst und es hätten auch längere Bemühungen wohl nichts gebracht. Ein Jahr später haben sie es binnen weniger Wochen heraus gehabt (2x pro Woche war Schwimmkurs) und wurden wie ihre älteren Geschwister richtige Wasserratten.
Die älteren haben keine Schwimmabzeichen gemacht, die jüngeren schon. Wir haben die Entscheidung aber ihnen selbst überlassen, denn wir wussten ja, dass sie gut und ausdauernd schwimmen können (wir selbst schwimmen 2x pro Woche mindestens 2km, am Liebsten im See ...
Als die Kids da problemlos mithalten konnten und auch tauchen und von der Brücke springen wollten und konnten, braucht man kein Abzeichen mehr um zu dokumentieren: "Ich kann schwimmen".
Allerdings stellt man heute immer öfter die Tendenz fest, dass nicht akzeptiert wird, so nicht eine "hochoffizielle" Prüfung stattgefunden hat. So soll es schon vorgekommen sein, dass bei Schulausflügen Kinder die kein Schwimmabzeichen hatten, nicht mit ins Wasser durften obwohl sie schwimmen können wie die Fische. Klar, sollte was passieren haben die Lehrkräfte den schwarzen Peter. Aber wer seine Schüler kennt ...
Aber ich denke, wir würden es heute wieder den Kindern selbst überlassen, ob sie die Abzeichen machen wollen oder nicht. Ein Tipp: Die Kids lernen das Schwimmen schneller und besser, wenn auch ihre Eltern mit ihnen schwimmen gehen und sie es nicht nur im Schwimmkurs lernen. Urvertrauen und der Wunsch den Eltern zu zeigen was man schon kann, hilft dabei sehr mit.