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Pflanzendrinks, also Alternativen zur herkömmlichen Kuhmilch, werden immer beliebter. Doch wie werden diese überhaupt hergestellt? Sind diese Milchalternativen wirklich gesünder? Und welche Sorten sind besonders beliebt?

Was sind Milchalternativen?
Die Supermarkt-Regale sind voll von Pflanzendrinks, die Deutschen waren im Jahr 2023 sogar Konsum-Europameister, was Milchalternativen anging. Doch was sind Pflanzendrinks überhaupt? Im Grunde sind diese Drinks ein Fett-Wasser-Gemisch auf pflanzlicher Basis, welche aber im Geschmack und optisch der herkömmlichen Kuhmilch ähneln sollen. Meist bestehen die Milchalternativen aus Getreide, Nüssen oder Hülsenfrüchten. Die Herstellung ist dabei ziemlich einfach: Das Basisprodukt wird eingeweicht oder gewässert, anschließend trocken oder feucht vermahlen und mit Wasser vermischt. Zum Schluss wird das Getränk verkocht oder fermentiert. Um mehr Geschmack zu erreichen, geben Hersteller den Pflanzendrinks noch zusätzliche Süßungsmittel sowie Öle hinzu. Die bekanntesten Milchalternativen sind Sojamilch, Hafermilch sowie Mandelmilch. Doch auch Kokosdrinks, Erbsenmilch, Hanfmilch und Reismilch finden immer häufiger den Weg in den Handel.

Gründe für Milchersatz
Der Verkauf von Milchalternativen steigt stetig an, dabei sind die Gründe, weshalb Menschen zu Pflanzendrinks anstatt Milch greifen, vielfältig:

  • Laktose-Intoleranz: Personen, die unter einer Laktose-Intoleranz leiden und somit den Milchzucker, welcher in Kuhmilch vorkommt, nicht vertragen, können auf Pflanzendrinks wie Hafermilch oder Sojamilch ausweichen, da diese diesen nicht enthalten.
  • Vegane Ernährung: Menschen, die sich der veganen Ernährung verschrieben haben, können Pflanzendrinks ohne Bedenken verzehren, da diese nicht auf einer tierischen Herstellungsweise beruhen.
  • Ökobilanz und Tierschutz: Viele Personen bevorzugen Pflanzenmilch aufgrund ihrer besseren Ökobilanz und des Tierschutzes.

Sind Pflanzendrinks gesünder als Kuhmilch?
Die Antwort ist nicht eindeutig. Pflanzendrinks sind im Allgemeinen kein Ersatz für Muttermilch oder deren Ersatzprodukte. Es gibt sowohl positive als auch negative Aspekte, die Haferdrink, Sojamilch und Co. von der normalen Milch unterscheiden. Bei fast allen Pflanzendrinks werden Vitamine und Mineralien zugesetzt, damit sie in etwa den Nährwerten einer Kuhmilch entsprechen.

Fazit
Glaubt man den neusten Studien, dann ist die altbewährte Kuhmilch gesünder, als die neuen Pflanzendrinks. Da frage ich mich doch, ob die Hersteller, welche immer wieder neue Milchalternativen entwickeln, uns wirklich glücklich machen. Kann es sein, dass sie damit einfach mehr Geld verdienen möchten, indem sie uns anscheinend gesündere Produkte anbieten? Wieso sind wir bereit für diese Produkte mehr zu bezahlen? Wieso verzichten so viele Menschen auf Kuhmilch, obwohl die meisten von uns mit ihr aufgewachsen und gross geworden sind? Sollten wir wirklich auf tierische Produkte verzichten, obwohl bereits vor 500 Jahren Viehzucht betrieben wurde und es als selbstverständlich galt, sich von den eigenen Tieren zu ernähren?

Wieso würdest du auf Kuhmilch verzichten?

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3 Antworten

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Kuhmilch ist von Natur aus sicher gesünder, als die Alternativen Drinks. Wie oben bereits erwähnt, werden den anscheinend so gesunden Säften künstliche Vitamine zugesetzt. Wissenschaftlich ist jedoch noch nicht bewiesen, ob diese Vitamine tatsächlich genau so gesund sind, wie die Natürlichen Vitamine. Wieso verwenden wir nicht einfach das, was uns die Natur vorgibt? Bis jetzt konnte die Menschheit gut damit leben. In meiner Kindheit gab es überhaupt noch keine Alternative zur Kuhmilch, ausser Ziegenmilch.
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Ich bevorzuge auch die "originale" Kuhmilch. Alternative Drinks können für Allergiker sicher eine gute Lösung sein. Für mich persönlich haben diese Ersatzprodukte jedoch nicht mehr viel mit der Milch gemeinsam. Schon als Kind lernten wir: Die Milch kommt von der Kuh. Wieso soll sich das jetzt plötzlich ändern?
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Ist doch logisch, dass die natürliche Kuhmilch gesünder ist. Kühe wachsen ja auch mit Kuhmilch auf. Dass einige Menschen aus gesundheitlichen Gründen darauf verzichten müssen, kann ich natürlich verstehen. Für diese kann ein alternatives Produkt sicher sinnvoll sein. Dafür braucht es aber nicht 100 Sorten. Also ich habe jetzt schon kein Durchblick mehr, wenn ich mich im Milchregal umschaue. Darum bleibe ich halt einfach bei meiner geliebten Kuhmilch. Aber soll es jetzt Weidemilch, Tierwohlmilch oder Biomilch sein?????