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Hat die Riester Rente Nachteile? Viele erwähnen irgendwelche Steuernachteile und das der Staat vieles für sich behält!
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http://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/nachteile-bei-der-altersvorsorge-die-fallstricke-der-riester-rente-1504015.html

Du meinst wahrscheinlich:

"Für einige Geringverdiener macht es keinen Unterschied, ob sie über einen Riestervertrag fürs Alter sparen oder überhaupt nicht privat vorsorgen - sie bekommen später die gleiche Summe. Denn wer mit allen Einkünften nicht über ein bestimmtes Existenzminimum kommt, dem hilft der Staat mit der sogenannten Grundsicherung aus, eine Art Sozialhilfe im Alter. Allerdings gibt es keinen festen Hilfe-Satz, es wird lediglich auf alle anderen Einkünfte aufgestockt, bis eine bestimmte Gesamt-Höhe erreicht ist. Im Klartext: Geringverdiener, die keine Aussicht haben, später das Niveau der Grundsicherung zu erreichen, würden mit einer Riesteranlage nicht für sich sparen - sondern für den Staatshaushalt. Denn die Grundsicherung wird sozusagen um alle Einkünfte, also auch Riester-Einkünfte, gekürzt.

Ein vereinfachtes Beispiel: Angenommen, die Grundsicherung liegt bei 800 Euro. Wer 500 Euro gesetzliche Rente und 200 Euro aus einem Riestervertrag erhält, dem schießt der Staat dann 100 Euro dazu. Wer nur die gesetzliche Rente und keine weiteren Einkünfte hat, der bekommt 300 Euro, um das Niveau der Grundsicherung zu erreichen. Wer aber so viel in einen Riestervertrag eingezahlt hat, dass als Zusatzrente 500 Euro herausspringen, erhält zwar gar keinen staatlichen Zuschuss im Alter - hat aber auch unter dem Strich 200 Euro mehr.

Für Geringverdiener gilt es also zu kalkulieren, ob beziehungsweise mit welchem Riester-Sparbetrag sie über die Grundsicherung kommen. Die Frage stellt sich natürlich nicht, wenn sie in jedem Fall selbst für ihre Altervorsorge verantwortlich sein und dem Gemeinwesen nicht zur Last fallen wollen."