gefragt.net

Top Kategorien


152 Aufrufe
0 Pluspunkte 0 Minuspunkte
Hey, sagt mal ist es richtig, das das berühmte Kyoto Protocol etwas mit Klimaschutz zu tun hat? Ich blicke da nicht so ganz durch und weiß eigentlich nur, das es sich dabei um etwas Japanisches handelt. Jedoch passen Japan und Klimaschutz auch nicht so recht zusammen, für mich, Denn wenn man einmal bedenkt wie die da alles zubauen und die Luft ohne ende verpesten, kann man doch annehmen, das Kyoto Protocol vielleicht was Japanisches ist, aber ganz sicher nichts mit Klimaschutz zu tun hat. Um was für ein Projekt handelt es sich denn dabei nun also? Ist das irgendwas Geheimes, was deswegen vielleicht als Klimaschutz-Projekt geführt wird?
0% Rating 0 beste Antwort aus 1 Fragen

Deine Antwort

Bitte sachlich und kompetent antworten. Missbrauch führt zum Ausschluss.
HTML-Tags werden ignoriert und angezeigt.
Your name to display (optional):
Datenschutz: Deine Email-Adresse benutzen wir ausschließlich, um dir Benachrichtigungen zu schicken. Es gilt unsere Datenschutzerklärung.
Anti-Spam-Captcha:

Bitte logge dich ein oder melde dich neu an, um das Anti-Spam-Captcha zu vermeiden.

1 Antwort

0 Pluspunkte 0 Minuspunkte

"Das Kyoto-Protokoll (benannt nach dem Ort der Konferenz Ky≈çto in Japan) ist ein am 11. Dezember 1997 beschlossenes Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) mit dem Ziel des Klimaschutzes. Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene Abkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind.[1][2] Bis Anfang Dezember 2011 haben 193 Staaten sowie die Europäische Union[3] das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Die USA sind dem Protokoll nie beigetreten, und Kanada hat am 13. Dezember 2011 seinen Ausstieg aus dem Abkommen bekannt gegeben.[4]

Das Protokoll sieht vor, den jährlichen Treibhausgas-Ausstoß der Industrieländer innerhalb der sogenannten ersten Verpflichtungsperiode (2008‚Äì2012) um durchschnittlich 5,2 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren. Für Schwellen- und Entwicklungsländer sind keine Reduktionsziele beziffert. Auf der Konferenz der Vertragsstaaten im Dezember 2007 auf Bali hatten die Vertragsstaaten einen Fahrplan für Verhandlungen über eine potenzielle, 2013 beginnende zweite Verpflichtungsperiode vereinbart. Nachdem weder in Bali noch auf den Folgekonferenzen etwa 2009 in Kopenhagen darüber Einigung erzielt werden konnte, einigten sich die Staaten auf der UN-Klimakonferenz in Durban auf eine solche zweite Verpflichtungsperiode. Deren Ausgestaltung (einschließlich neuer Reduktionsziele und einer Laufzeit entweder bis Ende 2017 oder Ende 2020) sollen auf der UN-Klimakonferenz in Katar 2012 beschlossen werden. Strittig sind vor allem der Umfang und die Verteilung der künftigen Treibhausgas-Reduktionen, die Einbindung von Schwellen- und Entwicklungsländern in die Reduktionsverpflichtungen sowie die Höhe der Finanztransfers.

Die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre ist überwiegend auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen, insbesondere durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe, Viehhaltung und Rodung von Wäldern. [5] Die im Kyoto-Protokoll reglementierten Treibhausgase sind: Kohlenstoffdioxid (CO2, dient als Referenzwert), Methan (CH4), Distickstoffoxid (Lachgas, N2O), teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (H-FKW/HFCs), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW/PFCs) und Schwefelhexafluorid (SF6). Bislang konnte das Abkommen nur wenig am allgemeinen Wachstumstrend dieser wichtigsten Treibhausgase ändern. Die Emissionen von Kohlenstoffdioxid und Lachgas steigen weiter unvermindert an. Der Ausstoß von Methan und verschiedenen Kohlenwasserstoffen hat sich aus anderen Gründen stabilisiert, so etwa durch den Schutz der Ozonschicht infolge des Montreal-Protokolls. "

 

google ist dein Freund