Der Mk 4 ist die neuste Version der Merkava-Serie. Er wird seit 2003 an die Truppen ausgeliefert. Der Schutz der Besatzung und die Feuerleitanlage wurden nochmals verbessert.
Die Panzerung wurde sowohl an den Seiten und der Front als auch auf der Turmoberseite verstärkt. Hierbei ergibt sich die charakteristische Turmform durch die Abschrägung der Panzerung, um einen möglichst ungünstigen Auftreffwinkel für feindliche Geschosse zu erzielen. Die Panzerung ist modular aufgebaut, so dass bei Beschädigungen nur einzelne Teile ausgewechselt werden müssen.
Der Panzer erhielt ein neues Feuerleitsystem mit einer neuen 120-mm-Glattrohrkanone. Diese Kanone ist mit der NATO-Munitionspalette kompatibel und ermöglicht auch den Beschuss von Hubschraubern.
Der Panzer verfügt außerdem über ein achsparalleles 12,7-mm-MG, das es der Besatzung ermöglicht, ungepanzerte Ziele zu bekämpfen, ohne den Panzer verlassen zu müssen. Das interne MG und die hintere Luke wurden besonders im Straßenkampf eingesetzt.
Der Merkava Mk 4 verfügt über eine verbesserte Mobilität; ein Videosystem ermöglicht dem Fahrer einen 360-Grad-Rundumblick. Ebenso erhielt der Mk 4 einen neuen Motor von MTU mit 1500 PS Leistung eingebaut.
Eine weitere Verbesserung ist das ‚ÄûBattle Management System‚Äú, das Daten von anderen Einheiten, zum Beispiel Panzern, UAV oder dem Hauptquartier, empfängt und die Missionsdaten und die Karten auf dem neuesten Stand hält.
Bei den IDF sind 220 Panzer vom Typ Mk 4 im Einsatz[
(Quelle: www.wikipedia.de) da steht auch noch so einiges zu anderen Modellen zu drin