Ich kann deine Gedanken total nachvollziehen, das ist echt keine einfache Situation.
Einerseits hast du Sicherheit, was gerade in der aktuellen Zeit natürlich viel wert ist. Andererseits bringt dir der „sichere“ Job halt auch nichts, wenn du jeden Tag unzufrieden bist. Das zieht einen auf Dauer ziemlich runter.
Ich würde es ehrlich gesagt nicht so schwarz-weiß sehen im Sinne von „kündigen oder bleiben“, sondern eher Schritt für Schritt vorgehen. Du musst ja nicht blind ins Risiko springen. Du kannst dich ganz entspannt nebenbei umschauen, Bewerbungen schreiben und Gespräche führen – einfach um ein Gefühl zu bekommen, was es für Optionen gibt und wie der Markt gerade ist.
Was ich dir aus meinem Umfeld sagen kann:
Einem guten Freund von mir ging es genau so. Sicherer Job, aber komplett unglücklich. Der hatte auch mega Bedenken wegen Probezeit und ob es am Ende wirklich besser wird. Er hat sich dann an eine gute Jobvermittlung gewendet – und das war echt ein Gamechanger.
Die haben sich richtig Zeit genommen, geschaut:
- was kann er fachlich
- was passt menschlich zu ihm
- was will er eigentlich wirklich machen
Und haben ihm dann gezielt Stellen vorgeschlagen, die wirklich zu ihm passen. Am Ende ist er in einer Firma gelandet, wo einfach alles gestimmt hat – für ihn und für das Unternehmen. Und die Angst vor der Probezeit war im Nachhinein völlig unbegründet.
Ich würde dir daher raten:
Nicht aus Frust kündigen, aber auch nicht aus Angst stehen bleiben. Schau dich um, hol dir Optionen – vielleicht auch über eine gute Vermittlung – und entscheide dann in Ruhe.
Oft fühlt sich allein das Wissen „ich könnte jederzeit wechseln“ schon viel besser an