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Hallo zusammen,
ich werde demnächst verbeamtet und versuche gerade, das System aus Beihilfe, GKV und PKV halbwegs zu durchschauen. Bisher war ich ganz normal gesetzlich krankenversichert, aber jetzt mehren sich die Stimmen, dass das als Beamter finanziell ziemlich unklug sein soll. Gleichzeitig lese ich überall von Beihilfe, Beihilfeergänzungstarif und Beihilfeversicherung / Restkostenversicherung, ohne genau zu verstehen, was davon wirklich wichtig ist. Mir ist klar, dass der Dienstherr einen Teil der Kosten übernimmt, aber ich habe keine Lust, später in irgendeine Kostenfalle zu laufen, weil ich jetzt etwas falsch entscheide. Dazu kommt, dass ich ein, zwei kleinere Vorerkrankungen habe und nicht weiß, wie stark das bei einer privaten Krankenversicherung ins Gewicht fällt. Im Netz findet man haufenweise Infos, aber oft klingen die entweder sehr werblich oder extrem kompliziert. Bevor ich jetzt irgendetwas überstürzt unterschreibe, würde ich mir gerne ein paar neutrale Erfahrungen und Einschätzungen holen.

Wie seid ihr als Beamte beim Thema Beihilfe und Krankenversicherung vorgegangen – lohnt sich aus eurer Sicht der Wechsel in eine private Beihilfeversicherung / Restkostenversicherung wirklich, und worauf sollte man dabei besonders achten (Gesundheitsprüfung, Beihilfesatz, Ergänzungstarife usw.)?

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Grundsätzlich ist es so, dass du als Beamter mit Beihilfe in der GKV fast immer den teuersten Weg gehst, weil du dort 100 % Beitrag zahlst und deinen Beihilfevorteil faktisch verschenkst.
Dein Dienstherr übernimmt je nach Beihilfesatz ja schon 50–70 % der Krankheitskosten, und genau für den Rest ist die Beihilfeversicherung / Restkostenversicherung in der PKV gedacht – deshalb sind die Beiträge im Vergleich zur Voll-PKV meist deutlich niedriger.
Wirklich wichtig ist, dass du zuerst deinen genauen Beihilfesatz klärst (Bundesland, Kinder, Familienstand), weil sich daran orientiert, wie hoch dein abzusichernder Restanteil überhaupt ist.
Mindestens genauso entscheidend ist die Gesundheitsprüfung: Geh nicht direkt mit offiziellen Anträgen zu zig Versicherern, sondern lass über einen Makler lieber anonyme Risikovoranfragen stellen, damit du nicht unnötig Ablehnungen in deiner Akte stehen hast.

Ein spezialisierter Makler für Beamte kann dir genau dabei helfen, etwa so wie es bei der Beratung zur Beihilfeversicherung / Restkostenversicherung über UFKB beschrieben wird, wo man mit anonymer Risikovoranfrage und Marktvergleich arbeitet: https://www.ufkb.de/versicherung/kranken-beihilfeversicherung.
Dort wird z. B. stark darauf geachtet, ob Beihilfeergänzungstarife enthalten sind, die typische Lücken der Beihilfe bei Zahnersatz, Sehhilfen oder Wahlleistungen im Krankenhaus schließen – das sind Punkte, die dir später schnell viel Geld sparen können.
Schau beim Tarifvergleich nicht nur auf den Beitrag, sondern auf Dinge wie Hilfsmittelkatalog, Erstattung bei Psychotherapie, Zahnersatz-Prozentsätze, offene oder geschlossene Arzneimittellisten und die Bedingungen für Beitragsanpassungen im Alter.
Auch der „Plan B“ über die Öffnungsaktion kann relevant sein, falls Vorerkrankungen ein Thema sind – aber der ist zeitlich begrenzt (meist 6 Monate nach Verbeamtung), also solltest du das nicht ewig vor dir herschieben.

Viele, die von GKV mit Beihilfe auf eine gute Restkosten-PKV wechseln, berichten langfristig von spürbar niedrigeren laufenden Kosten bei gleichzeitig besseren Leistungen, solange sie nicht nur den billigsten Tarif nehmen.
Mein Tipp wäre: Lass dir deinen Status, deine Beihilfe, deine Gesundheitsdaten und deine Pläne (Familie, Kinder, Pension) einmal sauber durchrechnen, dokumentieren und dir mehrere konkrete Tarifvorschläge erklären, statt nur „PKV ja/nein“ zu entscheiden.
Wenn du diesen Weg gehst und dir Zeit für eine saubere Beratung nimmst, ist die Chance sehr hoch, dass du eine Lösung findest, die sowohl finanziell als auch leistungstechnisch zu deinem kompletten Beamtenleben passt.