Ich glaube, bei Bestattungskosten ist es schwierig, einen pauschalen Durchschnitt zu nennen, weil am Ende doch sehr viele einzelne Punkte zusammenkommen. Eine Feuerbestattung mit schlichter Urnenbeisetzung ist natürlich etwas anderes als eine klassische Erdbestattung mit aufwendiger Trauerfeier, größerem Sarg, Blumenschmuck und allem Drum und Dran.
Eine Rolle spielen unter anderem die Bestattungsart, der Sarg beziehungsweise die Urne, die Überführung, die Versorgung des Verstorbenen, die Friedhofs- und Grabgebühren, die Trauerfeier sowie Dinge wie Trauerdrucksorten, Blumen, Musik oder ein Trauerredner. Gerade die regionalen Gebühren können dabei einen ziemlich großen Unterschied machen.
Ich würde deshalb immer auf ein wirklich detailliertes Angebot bestehen. Wichtig ist, dass nicht nur ein günstiger Gesamtpreis oder ein Paket genannt wird, sondern nachvollziehbar ist, welche Leistungen darin enthalten sind und welche zusätzlichen Kosten noch dazukommen können. Dann kann man Angebote verschiedener Bestatter überhaupt sinnvoll miteinander vergleichen. Genau daran würde ich auch die Transparenz festmachen: Man sollte auf Nachfrage eine verständliche Erklärung zu jeder einzelnen Position bekommen und nicht das Gefühl haben, dass irgendwelche Kosten erst später auftauchen. Wenn ein langjährig etabliertes, kompetentes Bestattungsunternehmen, wie in unserer Region z. B. Bestattung Biermeier, einem vernünftig erklärt, welche Positionen gesetzlich notwendig sind, welche man selbst wählen kann und wo man gegebenenfalls Geld sparen kann, schafft das für mich deutlich mehr Vertrauen.
Ich würde mir daher lieber zwei oder drei konkrete Angebote mit identischem Leistungsumfang geben lassen. Dann sieht man nämlich erst wirklich, wo Preisunterschiede entstehen, anstatt irgendwelche vermeintlichen Durchschnittspreise miteinander zu vergleichen.