Eine passende Übersicht habe ich bei Konfektionskabel.de gefunden, wo verschiedene Industrie Patchkabel und Industrial Ethernet Kabel für anspruchsvollere Einsatzbereiche aufgeführt werden. Dort werden unter anderem Varianten mit TPE-, FR-PVC- oder PUR-Mantel, RJ45-Steckern, Cat6a- oder Cat5e-Ausführung sowie besonderen Eigenschaften wie UV-Beständigkeit, Ölbeständigkeit, Halogenfreiheit oder erweitertem Temperaturbereich beschrieben.
Für den normalen Maschinen- und Anlagenbereich kann ein Cat6a Industrial Patchkabel sinnvoll sein, wenn hohe Datenleistung und stabile Verbindung gefragt sind. Wenn das Kabel stärker mechanisch belastet wird oder mit Öl, Abrieb und bewegten Anwendungen in Kontakt kommt, wirkt ein PUR-Kabel deutlich geeigneter.
Bei Schleppketten oder dauerhaft bewegten Leitungen sollte man gezielt auf hochflexible, schleppkettentaugliche Ausführungen achten. Dort sind Angaben wie Biegeradius, Biegezyklen, Temperaturbereich im bewegten Zustand und Mantelmaterial besonders wichtig.
Praktisch finde ich, dass es Standardlängen gibt, aber auch spezielle Ausführungen auf Anfrage möglich sind. Gerade bei Anlagenbau, Kameras im Außenbereich, Messebau oder Veranstaltungstechnik kann eine individuell konfektionierte Lösung besser passen als ein normales Netzwerkkabel aus dem Bürobedarf.
Vor einer Bestellung würde ich deshalb Einsatzort, benötigte Länge, Schutzanforderungen und Bewegungsbelastung genau festlegen. So lässt sich vermeiden, dass ein günstiges Kabel später durch Hitze, Kälte, Öl, UV-Strahlung oder zu enge Biegeradien frühzeitig ausfällt.