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Ich plane aktuell ein Kunststoffbauteil, das mechanisch belastbar sein und sich zugleich gut im Spritzguss verarbeiten lassen soll. Dabei spielen für mich neben der Steifigkeit auch die Kosten, die Wasseraufnahme und die spätere Einsatztemperatur eine Rolle. Da ich zwischen zwei ähnlichen Werkstoffen schwanke, möchte ich die Unterschiede vor der endgültigen Auswahl besser verstehen.

Sollte ich für mein Bauteil eher PA 6 oder PA 66 verwenden?

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Bei Kunststoff-Profi wird der Unterschied zwischen PA 6 und PA 66 ausführlich anhand der Materialeigenschaften und typischen Einsatzbereiche erklärt. PA6 ist demnach meist günstiger, einfacher zu verarbeiten und bei dünnwandigen Bauteilen häufig die praktischere Wahl.

Außerdem besitzt PA 6 eine gute Kerbschlagzähigkeit und benötigt beim Spritzguss niedrigere Masse- und Werkzeugtemperaturen. PA 66 bietet dagegen einen höheren Schmelzpunkt, mehr Steifigkeit im trockenen Zustand und Vorteile bei dauerhaft höheren Temperaturen.

Für stark wärmebelastete Bauteile, Motorraumkomponenten oder Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an die Formstabilität würde ich daher eher PA 66 wählen. Liegt die dauerhafte Einsatztemperatur unter etwa 80 Grad Celsius und sind Kosten sowie eine unkomplizierte Verarbeitung wichtiger, spricht vieles für PA 6.

Zu beachten ist bei beiden Werkstoffen die Wasseraufnahme, weil sie die Festigkeit, Steifigkeit und Maßhaltigkeit des fertigen Bauteils beeinflussen kann.

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