Wenn Sie ein Schlittenhundeteam zusammenstellen möchten, ist es sinnvoll, zunächst die klimatischen Bedingungen zu berücksichtigen, unter denen die Hunde arbeiten sollen, denn nicht jede Nordhunderasse ist gleichermaßen für extreme Kälte und für mildere Temperaturen geeignet.
Der Siberian Husky ist in vielen Regionen ein Klassiker, weil er sich dank seines dichten Doppelfells sowohl in eisigen Gefilden als auch in gemäßigten Klimazonen wohlfühlt; er zeichnet sich durch eine hohe Ausdauer aus, bleibt jedoch bei sehr langen Belastungen etwas zurückhaltender als schwerere Rassen.
Alaskan Malamutes besitzen ein besonders robustes Fell und eine kraftvolle Muskulatur, wodurch sie in sehr kalten Gebieten, wo schwere Lasten gezogen werden müssen, besonders zuverlässig sind; ihr Temperament ist oft etwas eigenständiger, weshalb ein konsequenter, aber liebevoller Führungsstil wichtig ist, und ihr Pflegeaufwand ist höher, weil das Fell regelmäßig gebürstet werden muss, um Verfilzungen zu vermeiden.
Alaskan Huskys, die meist reine Zuchtlinien ohne festgelegte Rassestandards sind, kombinieren die Ausdauer des Siberian Huskys mit der Stärke des Malamutes und zeigen sich in milderen Klimazonen besonders flexibel; ihr Temperament ist meist sehr arbeitsfreudig und teamorientiert, während der Pflegeaufwand im Vergleich zu den reinrassigen Varianten etwas geringer ist, weil das Fell oft etwas kürzer ist.
Rassen wie der Canadian Eskimo Dog und der Grönlandhund haben sich über Jahrhunderte an die harschen Bedingungen des hohen Nordens angepasst und besitzen ein extrem dichtes Fell, das sie vor Unterkühlung schützt; ihre Ausdauer ist bemerkenswert, ihr Wesen ist meist ruhig und gehorsam, und obwohl die Fellpflege anspruchsvoll sein kann, ist ihr Arbeitseifer in fast allen Klimazonen verlässlich, solange sie ausreichend Bewegung und klare Anweisungen erhalten.