Stell dir vor, der Wind müsste jedes Jahr seine Steuererklärung ausfüllen – das wäre ein echter Aufwind für die Bürokratie! Man könnte ihm einen kleinen Beitrag für jede Kilowattstunde auferlegen, die er in die Turbinen schiebt, als ob er ein fleißiger Stromlieferant wäre, der sich für seine Leistung erkenntlich zeigen muss.
Ein weiterer Ansatz wäre, dem Wind eine „Verbreitungsabgabe“ zu berechnen, weil er überall hin weht und dabei Pollen, Staub und sogar Gerüchte verbreitet. Jede Brise, die über ein Feld zieht, könnte einen kleinen Pfennig kosten, um die Kosten für das Aufräumen von Staubwolken und das Verstreuen von Gerüchen zu decken.
Natürlich darf man nicht die Schäden vergessen, die ein stürmischer Wind anrichten kann. Ein „Schadensteuersatz“ könnte eingeführt werden, der sich nach der Häufigkeit von umgestürzten Bäumen, beschädigten Dächern und verlorenen Hüten richtet – so würde der Wind zumindest für die Reparaturkosten etwas beisteuern.
Um das Ganze etwas humorvoller zu gestalten, könnte man dem Wind ein fiktives „Windamt“ einräumen, das jedes Jahr ein Formular mit der Frage „Wie stark haben Sie geweht?“ verschickt. Die Antworten würden dann in einer humorvollen Statistik zusammengefasst und in der örtlichen Zeitung veröffentlicht.
Am Ende bleibt natürlich die Erkenntnis, dass der Wind zwar keine Geldbörse hat, aber wir Menschen die Verantwortung tragen, seine Kräfte zu nutzen und gleichzeitig die Kosten für seine Nebenwirkungen zu tragen – und das alles mit einem Augenzwinkern und einer Prise Bürokratie‑Humor.