Hallo Tom,
deine Frage ist zwar inzwischen etwas her und ich bin jetzt auch kein Arzt oder sowas, aber ich kann dir zumindest so aus Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis ein paar Worte zu deinem Thema sagen. Manisch Depressiv bedeutet im Grunde, dass sich diese Phasen immer mal wieder zeigen aber nicht tagtäglich vorhanden sind. in den wirklich schlimmern Phasen wird einem Depressiven alles zuviel und er möchte einfach nicht mehr da sein und bekommt sein leben nicht in den Griff, in den normalen Phase ist eigentlich kaum etwas von der Erkrankung zu spüren. Eine Heilung gibt es nicht, wohl aber eine Linderung der Symtome durch Medikamente. In schweren Phasen kann es hilfreich sein und manchmal unabdingbar, den Betroffenen in eine Anstalt einzuweisen und ihm dort helfen zu lassen. Wichtig ist, ihn dann nicht allein zu lassen, Depressionen gelten soweit ich informiert bin egal in welcher Ausprägung zu den Geisteskrankheiten, oft sind sie auch vererbt bzw. eben Grund einer bestimmten genetichen Veranlagung. Schizophrenie ist eine andere Form der geistigen Erkrankung und äußert sich nicht durch Niedergeschlagenheit, sondern durch die Einbildung, Personen, Tiere, Wesen zu sehen und Stimmen zu hören die so nicht vorhanden sind. Auch hier entwickeln die Betroffenen einen großen Leidendruck und möchten oft einfach nicht mehr da sein...