gefragt.net

Top Kategorien


268 Aufrufe
0 Pluspunkte 0 Minuspunkte
Mir ist etwas aufgefallen: Ich glaube eigentlich nicht an Gott - aber trotzdem schicke ich manchmal kurze Stoßgebete zum Himmel. Seltsam oder?

Also beispielsweise wenn mein Fußballteam gerade am verlieren ist oder wenn ich eine spannende Serie schaue und hoffe, dass es gut ausgeht. Eigentlich doof, weil beeinflussen kann ich es sowieso nicht. Eben eine Art von Aberglaube, oder? Was meint ihr?

Geht es euch ähnlich?
0% Rating 0 beste Antwort aus 75 Fragen

Deine Antwort

Bitte sachlich und kompetent antworten. Missbrauch führt zum Ausschluss.
HTML-Tags werden ignoriert und angezeigt.
Your name to display (optional):
Datenschutz: Deine Email-Adresse benutzen wir ausschließlich, um dir Benachrichtigungen zu schicken. Es gilt unsere Datenschutzerklärung.
Anti-Spam-Captcha:

Bitte logge dich ein oder melde dich neu an, um das Anti-Spam-Captcha zu vermeiden.

4 Antworten

0 Pluspunkte 0 Minuspunkte

Naja, ein bisschen abergläubisch bin ich, aber richtig beten nicht. 

Oh und gestern als mir einfiel, dass die Pizza schon länger im Ofen ist bin ich auch hingerannt und rief "Bittebittebitte sei nicht verbrannt", aber es war leider schon zu spät 

0 Pluspunkte 0 Minuspunkte

Ich glaube auch nicht, oder zumindest nicht im Rahmen der bekannten großen Weltreligionen, von denen sich jede rausnimmt den wahren Gott zu behaupten und nicht-Gläubige niederzumetzeln Nein danke, da möchte ich nicht teilnehmen. Aber klar, wenn mein Team spielt schließe ich schon manchmal die Augen und hoffe ganz fest. Das ist für mich aber kein Gebet in dem Sinn.

Glauben kann natürlich mehr sein als der Gedanke an einen alten Mann in Himmel oder ein Feuer unterm Popo nach bösen Taten und Jungfrauen nach guten... Es geht darum, das Irdische zu reflektieren, dankbar zu sein und mehr im Reinen mit den Dingen, die man eh nicht ändern kann. Findet der große Fritz.

Seit ich mit Meditation beschäftige denke ich, Religion ist für viele einfacher als sich mit sich selbst in der absoluten Stille auseinanderzusetzen. Meditieren hat für mich was von beten, aber ich bete nicht an jemanden oder für etwas, ich bin einfach.

0 Pluspunkte 0 Minuspunkte

Es ist schön, was Fritz geschrieben hat. So ähnliche Vorstellungen habe ich vom Glauben auch. Dazu braucht es keinen Gott in dem Sinne. Glauben ist hier mit Hoffen nahezu gleichzusetzen.

0 Pluspunkte 0 Minuspunkte

Also, ich habe als Kind gebetet und gebetet, dass mir Gott ein Smartphone schenken möge.

Klappte lange Zeit nicht.

Dann hielt ich es nicht mehr aus und klaute mir eins.

Weil das aber gegen alle göttliche und weltliche Gebote verstieß, bin ich hinterher zur Beichte gegangen und habe aufrichtig Buße getan.

Der Pfarrer verzieh mir im Namen Gottes, ich betete 10 Vaterunser und beruhigte damit mein Gewissen.

Nun waren alle zufrieden:

Gott hatte wieder einem "Sünder" vergeben,

der Pfarrer hat seine Existenzberechtigung nachgewiesen;

der Beklaute bekam von der Versicherung mehr wieder, als das Smartphone wert war; 

und ich hatte endlich ein Handy.


Hallelujah!