Tollwut ist eine lebensbedrohliche Virusinfektion, die das zentrale Nervensystem betrifft. Sie wird meist durch den Biss infizierter Tiere wie Hunde, Füchse oder Fledermäuse übertragen. Die Krankheit gehört zu den sogenannten Zoonosen, also Infektionen, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind.
Symptome einer Tollwut-Infektion
Frühsymptome
- Allgemeines Unwohlsein
- Kopfschmerzen und Fieber
- Juckreiz oder Schmerzen an der Bissstelle
Akutstadium
- Muskelzuckungen und Hyperaktivität
- Angstgefühle und Halluzinationen
- Atem- und Schluckkrämpfe (Hydrophobie, Angst vor Wasser)
Spätstadium
- Lähmungen
- Koma
- Tod durch Versagen des Atmungszentrums
Die Inkubationszeit kann stark variieren, liegt aber meist zwischen 20 und 60 Tagen. Einmal ausgebrochen, verläuft die Krankheit fast immer tödlich. Eine rechtzeitige Postexpositionsprophylaxe (PEP) nach einem möglichen Kontakt mit dem Virus kann jedoch den Ausbruch verhindern.