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Die Kamille - Ihre Verwendung und ihr Anbau

Die Kamille (Matricaria chamomilla) ist eine der bekanntesten Heilpflanzen weltweit und wird seit Jahrhunderten für ihre vielseitigen medizinischen Eigenschaften geschätzt. 

Verwendung der Kamille

Kamille wird sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet.

  • Innerliche Anwendung: Kamille hilft bei Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Bauchkrämpfen und Verdauungsstörungen. Sie wird oft als Tee konsumiert.
  • Äußerliche Anwendung: Kamille wird bei Hautentzündungen, oberflächlichen Wunden und Entzündungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt. Sie kann auch als Gurgellösung, für Sitzbäder oder Umschläge verwendet werden.
  • Inhalation: Kamille wird bei Atemwegsentzündungen und Reizzuständen durch Dampfinhalation genutzt.
  • Atemwegserkrankungen: Kamille wird bei Atemwegsinfektionen und Reizzuständen der Luftwege verwendet, oft in Form von Inhalationen.
  • Kamillenöl: Das ätherische Öl der Kamille enthält Chamazulen und Bisabolol, die entzündungshemmend und wundheilungsfördernd wirken.

Anbau und Verbreitung

Kamille ist ursprünglich in Vorderasien sowie Ost- und Südeuropa beheimatet, wächst jedoch heute weltweit, einschließlich Europa, Nordamerika und Australien. Sie bevorzugt sonnige Standorte und gedeiht gut an Weg- und Ackerrändern sowie in Gärten. Die Blütezeit reicht von Mai bis September.

Kamille ist eine robuste Pflanze, die sich leicht anbauen lässt. Sie benötigt nährstoffreiche, lehmige bis sandige Böden und mäßige Feuchtigkeit. Der Anbau kann durch Aussaat im Frühjahr oder durch Vorzucht erfolgen. Die Heilpflanze wächst auch in unseren Gärten. Mit ihren frischen Blüten lässt sich Kamillentee zubereiten.

Welche aktive Inhaltsstoffe, sind für ihre heilenden Eigenschaften verantwortlich?

  • Ätherisches Öl: Enthält Chamazulen und Bisabolol, die entzündungshemmend und wundheilungsfördernd wirken. Chamazulen entsteht bei der Wasserdampfdestillation und verleiht dem Öl seine blaue Farbe.
  • Flavonoide: Wie Apigenin und Apigenin-7-Glucosid, die antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften haben.
  • Phenolcarbonsäuren: Diese wirken ebenfalls entzündungshemmend.
  • Schleimstoffe: Unterstützen die Reizlinderung und den Schutz der Schleimhäute.
  • Cumarine: Haben krampflösende und beruhigende Effekte.
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Auch ich liebe die Kamille. Sie wächst auch im meinem eigenen Garten und ich habe mir schon als Kind gerne meinen eigenen Tee von den Blüten zubereitet. Bei Bauchschmerzen oder Unwohlsein war Kamillentee immer die erste Anlaufstelle, das ist auch heute noch so. 

Die Kamille wirkt auch schmerzlindernd, zum Beispiel bei Halsschmerzen und Muskelkrämpfen. Als enzündungshemmende Massnahme kann die Kamille auch bei einem Sonnenbrand helfen. Zudem kann eine Tasse Kamillentee vor dem schlafengehen für Entspannung sorgen und dazu beitragen, dass du besser einschläfst.
Wie du siehst, ist die Kamille wirklich eine wunderbare Pflanze und nicht einfach ein Unkraut in deinem Garten. Zudem riecht die Pflanze auch einzigartig.