Die Frage hatte ich mir vor einer Weile auch gestellt. Im Alltag fand ich beide Lösungen grundsätzlich gut nutzbar, aber sie fühlen sich etwas unterschiedlich an. Lexoffice wirkt für mich sehr übersichtlich und gerade am Anfang kommt man schnell rein. Sevdesk fand ich dafür bei manchen Funktionen etwas flexibler, vor allem wenn es um Auswertungen und bestimmte Abläufe rund um Rechnungen geht. Am Ende hängt es meiner Erfahrung nach stark davon ab, wie komplex deine Buchhaltung ist und wie viele Automatisierungen du wirklich brauchst.
Was ich bei dem ganzen Thema Buchhaltung irgendwann zusätzlich auf dem Schirm hatte, ist der Punkt Forderungsmanagement. Rechnungen schreiben ist das eine, aber manchmal zahlen Kunden eben nicht so schnell wie man hofft. Deshalb lohnt es sich meiner Meinung nach auch zu überlegen, wie man damit umgeht, wenn offene Forderungen länger liegen bleiben. Es gibt zum Beispiel Dienste wie https://mahnbescheid24.online/, über die man relativ unkompliziert ein gerichtliches Mahnverfahren anstoßen kann, falls es wirklich nötig wird.
Unterm Strich würde ich beide Tools ruhig einmal testen, viele bieten ja eine Testphase an. Wichtig ist, dass du dich im Alltag wohl damit fühlst und deine Prozesse sauber abgebildet werden. Und parallel lohnt es sich, einen Plan zu haben, wie du mit offenen Rechnungen umgehst, damit deine Buchhaltung nicht nur beim Schreiben der Rechnungen funktioniert, sondern auch beim Geld auf dem Konto.