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Ich habe mich bisher kaum mit der Geschichte von Brettspielen beschäftigt, obwohl ich alte Spiele und handwerkliche Objekte eigentlich spannend finde. Besonders interessant finde ich, dass ein Spielbrett früher nicht einfach nur Zubehör war, sondern auch etwas über Material, Handel und gesellschaftlichen Status erzählt hat. Deshalb frage ich mich, wie stark sich mittelalterliche Spielbretter im Laufe der Zeit wirklich verändert haben.
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Einen guten Einstieg dazu habe ich auf https://www.webwiki.de/magazin/die-faszinierende-evolution-der-spielbretter-im-europaeischen-mittelalter/ gefunden, weil dort der Wandel von Pergament über Holz bis hin zu frühen Pappformen verständlich beschrieben wird. Vor allem die Verbindung zwischen Klöstern, Handelsstädten und Handwerkszünften fand ich überraschend.

Ich hätte nicht erwartet, dass Pergament anfangs als flexible Spielunterlage genutzt wurde und dadurch eher wie ein aufrollbares Dokument funktionierte. Später wurde Holz offenbar wichtiger, weil es stabiler, langlebiger und besser zu verzieren war. Spannend finde ich auch, dass Schach, Mühle und Trictrac die Formen vieler Spielbretter stark geprägt haben.

Besonders hängen geblieben ist mir der Gedanke, dass luxuriöse Bretter aus Ebenholz, Elfenbein oder mit Intarsien echte Statussymbole waren. Gleichzeitig machten günstigere Materialien das Spielen nach und nach für mehr Menschen zugänglich. Mich würde interessieren, welche mittelalterlichen Brettspiele ihr besonders faszinierend findet und ob ihr schon einmal historische Spielbretter in einem Museum gesehen habt.

vor
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Machen viel zu wenige, wie ich finde. Wir haben inzwischen auch einmal im Monat so ein Brettspieltag. Da kommen die Smartphone in die Schublade und wir sind den ganzen Tag nur mit spielen beschäftigt. Sobald die Smartphone wieder ausgeteilt werden, verschwinden zwar alle in ihren Ecken, aber die Zeit gemeinsam kann uns dann auch niemand mehr nehmen.
vor