Ich würde bei dem Thema weiterhin mit den klassischen SEO Grundlagen anfangen. Eine technisch saubere Website, schnelle Ladezeiten, eine klare Seitenstruktur, sinnvolle interne Verlinkungen und wirklich hilfreiche Inhalte sind nach wie vor die Basis. Gerade bei langfristiger Sichtbarkeit bringt es wenig, nur einzelne Keywords zu optimieren. Wichtiger ist, dass eine Seite ein Thema vollständig und verständlich abdeckt und für Nutzer tatsächlich einen Mehrwert bietet.
Spannend finde ich aber, dass sich gerade beim Off Page SEO einiges verändert. Patrick Tomforde beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie sich Linkbuilding im Zusammenspiel mit GEO verändert und welche Rolle Backlinks, Brand Mentions und Digital PR künftig für Sichtbarkeit in Google und KI Systemen spielen.. Im Gegenteil: Wenn immer mehr Inhalte mithilfe von KI erstellt werden, werden Vertrauen, Autorität und externe Bestätigung umso wichtiger. Neben klassischen Backlinks spielen deshalb auch Brand Mentions und Digital PR eine größere Rolle. Entscheidend ist also nicht mehr nur, wie viele Links eine Seite bekommt, sondern von wem sie erwähnt wird, in welchem Zusammenhang das geschieht und ob daraus echte fachliche Autorität entsteht.
Für eine bestehende Website würde ich deshalb zweigleisig vorgehen. Zuerst Technik und Inhalte sauber aufstellen und anschließend gezielt daran arbeiten, außerhalb der eigenen Website sichtbar zu werden. Gute Erwähnungen auf passenden Fachseiten, redaktionelle Links und eine starke Marke können sowohl für Google als auch für KI Systeme wichtige Vertrauenssignale sein. Genau deshalb würde ich Linkbuilding heute weniger als reines Sammeln von Backlinks betrachten, sondern eher als Teil einer umfassenderen Autoritätsstrategie.