Der Vergleich wird aussagekräftiger, wenn du für beide Varianten denselben Zeitraum und eine möglichst vergleichbare Wohnung zugrunde legst. Trenne dabei die monatliche Zahlungsbelastung vom Vermögensstand, den du am Ende gegenüberstellst.
Als Einstieg greift der Artikel „Mieten oder kaufen: Wie sich die Wohnentscheidung über 30 Jahre finanziell auswirkt“ im Wirtschaftskompendium die verschiedenen Einflussgrößen auf. Nutze die beschriebenen Kostenpositionen als Fragenliste und ersetze Beispielwerte durch Zahlen für deine konkrete Wohnung und Finanzierung. Auf der Mietseite gehört auch die Frage dazu, was du mit dem verfügbaren Eigenkapital und einer möglichen monatlichen Ersparnis tatsächlich machen würdest.
Halte unsichere Annahmen wie künftige Mietsteigerungen, Anschlusszinsen und Wertentwicklungen ausdrücklich fest, statt sie als sichere Ergebnisse zu behandeln. Mit mehreren unterschiedlich vorsichtigen Szenarien erkennst du, welche Annahmen deine Rechnung besonders stark beeinflussen. Prüfe daneben gesondert, ob genügend finanzielle Reserven bleiben und wie gut die jeweilige Wohnform zu deiner Lebensplanung passt.