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Im Sommer 1983 war ich mit meinen Eltern in Südtirol im Urlaub. Ich war 13 und stromerte dort gerade in der Gegend rum, als es zu regnen anfing und ich eine Abkürzung zu unserer Unterkunft nahm. Da lag weiter vorn auf der nassen Straße ein Ding, das wie ein riesiger Tannenzapfen aussah. Ich ging darauf zu, und da bewegte sich das Ding. Es war bestimmt ein Meter groß und glänzte wie nass, aber den Anblick, wie mich das Viech anglotzte, wurde ich nie mehr los! Zum Glück bewegte es sich von der Straße runter und verschwand im Gebüsch. Ich rannte zur Unterkunft und erzählte meinen Eltern, dass mir ein seltsames Tier begegnet war, weiß aber ganz genau, dass ich es ihnen nicht näher beschrieb, weil ich Angst hatte, sie könnten mir nicht glauben. Ich war so traumatisiert, dass ich den Rest des Urlaubs kaum noch schlafen konnte und habe diese Begegnung bis jetzt nie vergessen. Manchmal träume ich davon, und obwohl ich Angst habe, noch einmal mit diesem Anblick konfrontiert zu werden, quält mich seit vielen Jahren die Frage, was ich damals für ein komisches Viech gesehen habe. Unser Urlaub muss jedenfalls irgendwo in der Gegend von Bozen gewesen sein…

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5 Antworten

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So schräges Viehzeugs gibts doch haufenweise. Bin selber Brummifahrer und seh da immer mal was. Hab z.B. mal nachts im Regen an einem slowenischen Autobahnrastplatz was gesehen, das sah aus wie eine Bulette und lief auf vier Stelzen. Ist dann aber plattgefahren worden.


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Das klingt ja geradezu surreal, was du da erlebt hast. Als hättest du ein Monster gesehen.

Pangoline sehen tatsächlich wie riesige Tannenzapfen aus. Allerdings kommen sie nur in Afrika und Asien vor, also kann es das nicht gewesen sein. Es sei denn, jemand hätte so ein Tier dort ausgesetzt, aber das ist eher unwahrscheinlich. 

Wenn du aber immer noch so sehr darunter leidest, solltest du dir vielleicht psychologische Hilfe suchen, um die Erlebnisse aufzuarbeiten?

Liebe Grüße


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Hallo! Vielen herzlichen Dank erstmal für die Antworten. Ich habe lange gebraucht, um den Mut zu finden, bei Google endlich nach dem Pangolin zu schauen. Aber was ich sah, fand ich sogar ganz niedlich und hat mit dem Viech aus meiner Kindheit überhaupt nichts zu tun. Ja, für mich war es ein Monster, und es hatte einen ganz andern Kopf als ein Pangolin, eher dick wie bei einer Kröte, und dazu so schrecklich stechende Augen, dass ich diesen Anblick wohl nie mehr loswerde. Aber die Tatsache, dass anderen Menschen auch schon so komische Viecher begegnet sind, tröstet mich etwas. Privat gibt es niemanden, mit dem ich darüber sprechen könnte, da hab ich auch schon darüber nachgedacht, mir psychologische Hilfe zu suchen, aber die Angst vor einer neuen Konfrontation mit dem damaligen Erlebnis ist einfach zu groß. 
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Sollte das etwa der legendäre "Tatzelwurm" gewesen sein? Das ist eine Art von großer Echse, die im Alpenraum immer wieder gesehen worden sein soll. Ein wissenschaftlicher Beweis konnte noch nicht erbracht werden, aber rein biologisch gesehen wäre solch ein Tier durchaus denkbar...