Mit etwas Glück hast du vielleicht auch schon einmal ein Eichhörnchen gesehen und beobachtet, wie flink die Tierchen auf einen Baum klettern können. Aber hast du gewusst, dass es weltweit viele verschiedene Arten von Eichhörnchen gibt? Nachfolgend erfährst du ein paar Fakten über dieses wunderbare Wildtier.
Artenvielfalt
Weltweit gibt es 230 verschiedene Arten von Eichhörnchen, die in drei Hauptkategorien unterteilt sind: Baum-, Boden- und Flughörnchen. Bei uns in Deutschland und in der Schweiz lebt nur das Europäische Eichhörnchen, aber es kann in vielen verschiedenen Farben vorkommen.
Lebensraum
Eichhörnchen leben in Wäldern, Parks und Gärten. Sie bauen Nester, die als "Dreys" bezeichnet werden, aus Zweigen und Blättern hoch in den Bäumen.
Die Eichhörnchen sind tagaktiv, darum ist die Chance gar nicht so klein, eines beim Waldspaziergang anzutreffen. Im Winter verbringt es die meiste Zeit im Nest, es hat bis zu sechs Nester.
Ernährung
Eichhörnchen sind Allesfresser. Sie ernähren sich hauptsächlich von Tannenzapfen, mögen aber auch Nüsse, Samen, Früchten und Pilze. Im Herbst sammeln sie Baum- und Haselnüsse als Wintervorrat.
Vorrat für den Winter
Eichhörnchen sind bekannt für ihr Verhalten, Nahrung zu verstecken, um sie in Zeiten des Nahrungsmangels wiederzufinden. Sie haben ein ausgezeichnetes Gedächtnis, das ihnen hilft, ihre Verstecke wiederzufinden.
Kommunikation
Eichhörnchen kommunizieren durch eine Kombination aus Lauten, Körpersprache und Duftmarkierungen. Sie verwenden verschiedene Rufe, um vor Gefahren zu warnen oder ihr Territorium zu markieren.
Fortpflanzung
Ab Mitte Januar beginnt dann die Paarungszeit und die Weibchen bringen nach 38 Tagen Tragzeit die Jungen zur Welt, welche sie alleine aufzieht.
Eichhörnchen haben in der Regel zwei Würfe pro Jahr, mit jeweils 2-8 Jungen. Die Jungen werden blind und hilflos geboren und bleiben etwa 3 Monate bei ihrer Mutter, dann sind sie selbstständig.
Eichhörnchen sind nicht nur niedlich, sondern auch wichtige Akteure im Ökosystem, da sie zur Verbreitung von Samen beitragen und somit das Wachstum neuer Pflanzen fördern.