gefragt.net

Top Kategorien


0 Pluspunkte 0 Minuspunkte

Ich plane demnächst eine Fahrt in den Süden und möchte ungern den klassischen Brenner nehmen, weil Maut, Staus und Blockabfertigung in der Hauptsaison oft nerven. Dabei fahre ich mit Wohnwagen, habe ordentliche, aber keine alpenerprobte Erfahrung. Mir sind sichere Strecken mit gut kalkulierbarer Fahrzeit wichtig, ohne auf schöne Landschaft ganz verzichten zu müssen. Außerdem interessiert mich, welche Routen für Gespanne offiziell zugelassen sind und wo es saisonale Sperren oder besondere Regeln gibt. Auch die Gesamtkosten (Vignette, Sondermaut, Tunnelgebühren) will ich realistisch einplanen. Idealerweise hätte ich einen Überblick, welche Pass- oder Tunnelvarianten sich für unterschiedliche Prioritäten (Tempo, Aussicht, Einfachheit) lohnen. Am liebsten höre ich von Leuten, die die Alternativen selbst gefahren sind und praktische Tipps geben können.

Welche Route über die Alpen könnt ihr als gute Alternative zum Brenner für Wohnwagen oder Wohnmobil empfehlen – und worauf sollte man bei Zeit, Kosten und Schwierigkeit besonders achten?

0% Rating 0 beste Antwort aus 524 Fragen

Deine Antwort

Bitte sachlich und kompetent antworten. Missbrauch führt zum Ausschluss.
HTML-Tags werden ignoriert und angezeigt.
Your name to display (optional):
Datenschutz: Deine Email-Adresse benutzen wir ausschließlich, um dir Benachrichtigungen zu schicken. Es gilt unsere Datenschutzerklärung.
Anti-Spam-Captcha:

Bitte logge dich ein oder melde dich neu an, um das Anti-Spam-Captcha zu vermeiden.

1 Antwort

0 Pluspunkte 0 Minuspunkte

Wenn ihr gezielt nach einer Brenner Alternative für Gespanne sucht, hat sich für viele der Reschenpass bewährt, weil er breite Straßen und moderate Steigungen bietet. Für Tempo und planbare Bedingungen ist der Gotthard-Tunnel ebenfalls stark, da er ohne zusätzliche Passhöhe auskommt. Sehr schön, aber etwas anspruchsvoller, sind Bernina und Maloja, die landschaftlich punkten, jedoch mehr Fahrerfahrung verlangen. Auch San Bernardino und die Felbertauernstraße sind gute Optionen, sofern euch Vignette beziehungsweise Tunnelgebühr recht sind. 

Achtet darauf, dass der Arlbergpass zeitweise für Gespanne gesperrt ist und generell nur der Tunnel sinnvoll bleibt. Im Hochsommer und zu Feiertagen würde ich staugefährdete Kernzeiten meiden und lieber früh morgens oder nachts starten. Mit Wohnwagen unbedingt die Motorbremse nutzen, Pausen einplanen und die Steigfähigkeit eures Zugfahrzeugs realistisch einschätzen. Winterausrüstung ist je nach Saison Pflicht, und einige Pässe schließen komplett. 

Eine kompakte Übersicht mit Vor- und Nachteilen der genannten Routen, inkl. Kosten, Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad, bietet Campingplatzhelden in einem ausführlichen Vergleichsartikel. Dort findet ihr auch Hinweise zu Live-Verkehrsinfos via ASFINAG und Autobrennero sowie praxisnahe Tipps speziell für Wohnwagen und Wohnmobile. Auf Basis dieser Infos würde ich für entspannte Anreise mit Gespann den Reschenpass wählen und bei Fokus auf Durchkommen den Gotthard-Tunnel, während Bernina oder Maloja als landschaftliche Highlights eher die genussvolle, aber fordernde Wahl sind.