Wenn du dich gerade wunderst, warum Banken bei der Baufinanzierung plötzlich so viel genauer hinschauen, bist du nicht allein. Falls du dir zuerst einen Überblick holen willst, welche Kriterien überhaupt zählen, schau gern hier mal auf https://meine-renditeimmobilie.de/baufinanzierung-voraussetzungen/. Danach wird vieles verständlicher, weil es am Ende fast immer um dieselbe Frage geht: Wie sicher ist es, dass die Rate langfristig tragbar bleibt, auch wenn sich das Leben oder der Markt verändert.
Der größte Bremsklotz sind die deutlich höheren Zinsen im Vergleich zu den Jahren davor. Selbst wenn Immobilienpreise mancherorts nicht mehr so stark steigen oder sogar nachgeben, ist die Monatsrate durch den Zinsanstieg oft viel höher als früher. Dazu kommen gestiegene Lebenshaltungskosten, wodurch bei vielen weniger Spielraum bleibt, und Banken rechnen inzwischen konservativer, also mit strengeren Puffern für Haushaltsrechnung und mögliche Zinsänderungen. Auch Eigenkapital spielt wieder eine größere Rolle, weil die Institute bei hohem Finanzierungsanteil ein höheres Risiko sehen und das entweder mit schlechteren Konditionen oder einer Absage quittieren.
Außerdem ist das Umfeld insgesamt unsicherer geworden, und das mögen Kreditgeber gar nicht. Baukosten, Sanierungsaufwand und energetische Anforderungen sind schwerer kalkulierbar, was bei Bestandsimmobilien schnell zu höheren Gesamtkosten führt als man anfangs denkt. Gleichzeitig sind die Bewertungsmaßstäbe strenger, weil Banken bei der Objektbewertung und beim Beleihungswert vorsichtiger sind, und wer dann noch befristet angestellt ist, selbstständig arbeitet oder schwankendes Einkommen hat, bekommt schneller Gegenwind. Unterm Strich fühlt es sich deshalb so an, als wäre alles komplizierter geworden, dabei ist es oft einfach nur wieder näher an dem, was früher normal war: mehr Nachweise, mehr Eigenkapital, mehr Puffer und weniger Schönrechnen.