Ich würde bei so einer gemischten Auswahl wahrscheinlich zuerst zu einem trockenen Rosé greifen, weil dieser sowohl zu leichteren Gerichten als auch zu kräftigeren Speisen recht flexibel eingesetzt werden kann.
Wenn Rind oder kräftigeres Grillfleisch im Mittelpunkt steht, würde ich zusätzlich einen würzigeren Rotwein wie Cabernet Sauvignon oder Shiraz bereitstellen.
Eine hilfreiche Übersicht zum Thema Wein zum Grillen auswählen findest du bei Weinonaut, wo verschiedene Empfehlungen nach Grillgut und Weinstil zusammengestellt sind.
Für Geflügel und gegrilltes Gemüse werden dort beispielsweise leichtere Weißweine wie Sauvignon Blanc oder Chardonnay beziehungsweise frische Roséweine genannt.
Bei klassischen Bratwürsten würde ich eher einen fruchtigen Riesling oder Silvaner wählen, während zu einer kräftigen Salsiccia auch ein Chianti oder Nero d’Avola passen kann.
Wenn du möglichst wenig Aufwand haben möchtest, halte ich einen Rosé plus einen kräftigeren Rotwein deshalb für eine ziemlich praktische Kombination.
Ich würde die Weine außerdem gut gekühlt beziehungsweise bei einer passenden Trinktemperatur servieren, weil gerade an warmen Grillabenden zu schwere oder zu warme Weine schnell anstrengend wirken können.
Für mich wäre letztlich wichtiger, dass die Weine zu den Marinaden und Gewürzen passen, als mich ausschließlich an der jeweiligen Fleischsorte zu orientieren.