Bei starkem Wind ist es vor allem wichtig, dass das Zelt von Anfang an fest im Boden verankert ist, damit die Kräfte gleichmäßig verteilt werden und das Dach nicht plötzlich nach oben gedrückt wird. Verwende möglichst lange und robuste Heringe und schlage sie in einem Winkel von etwa 45 Grad in den Boden, wobei die Spitzen nach unten zeigen; das erhöht die Haltekraft erheblich.
Zusätzliche Abspannleinen sind ein unverzichtbarer Helfer: Befestige sie an allen vier Ecken des Zeltes und führe sie zu stabilen Ankerpunkten wie Bäumen, Felsen oder fest im Boden vergrabenen Heringen. Achte darauf, dass die Leinen straff, aber nicht zu stark gespannt sind, damit sie das Zelt gleichmäßig stabilisieren und nicht nur an einer Stelle ziehen.
Ein weiterer Trick ist, das Zelt mit Gewichten zu beschweren. Du kannst hierfür Sandsäcke, Wasserflaschen oder sogar deine Ausrüstung in den Zeltboden legen, solange das Gewicht gleichmäßig verteilt ist. So wird das Zelt nach unten gedrückt und kann den Wind besser abweisen.
Wenn du ein Vorzelt oder eine Regenplane hast, spanne sie ebenfalls straff über das Hauptzelt, denn sie wirkt wie ein zusätzlicher Schutzschild gegen den Wind. Achte darauf, dass die Plane gut befestigt ist und die Leinen ebenfalls gesichert sind, damit sie nicht vom Wind weggeweht wird.
Abschließend lohnt es sich, das Zelt so zu positionieren, dass natürliche Windschutzelemente wie Felsen, Bäume oder Hügel genutzt werden. Selbst ein kleiner Vorsprung kann den Winddruck erheblich reduzieren und das Zelt sicherer machen. Mit diesen Maßnahmen solltest du auch bei starkem Wind gut geschützt campen können.