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Ich überlege schon seit einiger Zeit, meinen bestehenden Onlineshop auf ein anderes Shopsystem umzuziehen, weil ich technisch inzwischen an einige Grenzen stoße. Gleichzeitig habe ich ziemlich großen Respekt davor, dass beim Wechsel wichtige URLs verschwinden, Weiterleitungen nicht sauber funktionieren oder bestehende Rankings einbrechen. Da über Google ein relevanter Teil meiner Besucher kommt, möchte ich bei der Umstellung möglichst wenig riskieren.

Worauf sollte ich bei einer Shop-Migration besonders achten, damit Rankings, Produkte, Kundendaten und Bestellungen möglichst sauber übernommen werden?

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2 Antworten

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Ich bin bei meiner Recherche auf Webforging gestoßen, wo ausdrücklich eine Shop-Migration ohne Rankingverlust beziehungsweise mit möglichst umfassendem SEO-Erhalt angeboten wird.
Dort wird vor dem eigentlichen Umzug zunächst eine Bestandsaufnahme mit Daten-, Struktur-, URL- und Traffic-Analyse vorgesehen.

Anschließend sollen Produkte, Varianten, Medien, Kundendaten und Bestellhistorien geprüft übernommen und zuerst in einer Staging-Umgebung getestet werden.
Besonders wichtig finde ich das vollständige Redirect-Mapping, bei dem alte URLs jeweils einem neuen Ziel zugeordnet und mit 301-Weiterleitungen ohne unnötige Weiterleitungsketten versehen werden.

Zusätzlich sollen Meta-Daten, strukturierte Daten, interne Links, Seitenstruktur, Sitemap und robots.txt beim Wechsel berücksichtigt werden.
Vor dem Go-live werden laut Anbieter außerdem Checkout, Zahlungen, Performance, Core Web Vitals, Redirects und Tracking kontrolliert.

Der eigentliche Wechsel erfolgt dann im Parallelbetrieb, sodass der alte Shop bis zum Umschalten erreichbar bleiben kann und anschließend Rankings sowie Fehler weiter überwacht werden.

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Planung ist das A und O

Bevor du überhaupt an den technischen Umzug denkst, erstelle einen Migrations‑Plan. Notiere alle wichtigen URLs, die du heute hast, und welche davon im neuen System erhalten bleiben sollen. Ein Spreadsheet mit Spalte „alte URL“, „neue URL“ und „Status“ hilft, den Überblick zu behalten.

1. URL‑Struktur beibehalten

  • Identische URLs: Wenn das neue Shopsystem das erlaubt, behalte die bestehenden Pfade (z. B. /produkt/xyz) bei. Das spart dir die meisten Weiterleitungen.
  • Saubere Weiterleitungen: Für jede geänderte URL richtest du ein 301‑Redirect ein. Das signalisiert Google, dass die Seite dauerhaft umgezogen ist.
  • Keine Ketten‑Redirects: Vermeide Weiterleitungsketten (A → B → C). Das verlangsamt das Crawlen und kann Rankings kosten.

2. Technisches SEO prüfen

  • Robots.txt & Meta‑Robots: Kopiere die vorhandenen Regeln in das neue System und prüfe, ob keine wichtigen Seiten aus Versehen blockiert werden.
  • Sitemaps aktualisieren: Erstelle nach dem Umzug eine neue XML‑Sitemap und reiche sie in der Google Search Console ein.
  • Canonical Tags: Achte darauf, dass die kanonischen URLs korrekt gesetzt sind – besonders bei Produktvarianten.

3. Inhalte und Produktdaten migrieren

  • Datenexport: Exportiere alle Produkte, Kategorien, Beschreibungen, Bilder und Metadaten aus dem alten System (CSV, XML …).
  • Qualitäts‑Check: Vor dem Import prüfst du, ob keine Felder leer sind und ob die URLs in den Beschreibungen noch stimmen.
  • Bilder‑Pfad: Wenn du die Bild‑Ordnerstruktur änderst, setze 301‑Redirects vom alten Bild‑Pfad zum neuen.

4. Kundendaten & Bestellungen sichern

  • Datenschutz beachten: Exportiere Kundendaten verschlüsselt und importiere sie nur in ein System, das die DSGVO‑Anforderungen erfüllt.
  • Bestellhistorie: Sorge dafür, dass Bestell‑IDs erhalten bleiben – das erleichtert Support‑Anfragen nach dem Umzug.
  • Test‑Umgebung: Führe die komplette Migration zuerst in einer Staging‑Umgebung durch. So erkennst du Fehler, bevor Kunden betroffen sind.

5. Testen, testen, testen

  • Crawl‑Test: Nutze Tools wie Screaming Frog, um die neue Seite zu crawlen und nach fehlenden Weiterleitungen, 404‑Fehlern oder Duplicate‑Content zu suchen.
  • PageSpeed: Prüfe, ob die neue Plattform schneller (oder zumindest gleich schnell) lädt – das beeinflusst das Ranking.
  • Conversion‑Check: Simuliere Bestellvorgänge, um sicherzugehen, dass der Checkout und die Zahlungsmodule einwandfrei funktionieren.

6. Live‑Go & Monitoring

  • Stufenweiser Launch: Wenn möglich, migriere zunächst nur einen Teil (z. B. eine Produktkategorie) und beobachte die Auswirkungen.
  • Google Search Console: Nach dem Umzug die „Abruf wie durch Google“‑Funktion nutzen, um kritische Seiten sofort neu zu indexieren.
  • Analytics im Blick: Vergleiche Traffic, Absprungraten und Conversion
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