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Ich arbeite gerade an Texten und Siegeln rund um Nachhaltigkeit, Umweltvorteile und Produktkommunikation und merke, dass das Thema deutlich komplexer wird. Besonders bei Begriffen wie „nachhaltig“, „klimafreundlich“ oder eigenen Labels bin ich unsicher, was künftig noch zulässig ist und wo echtes Abmahnrisiko entsteht. Bevor ich bestehende Aussagen einfach weiterverwende, möchte ich lieber verstehen, welche Punkte ich im Marketing und auf Produktseiten konkret prüfen sollte.

Welche Werbeaussagen und Nachhaltigkeitssiegel sollte ich mit Blick auf die neuen Vorgaben jetzt besonders kritisch überprüfen, damit ich später keine Probleme bekomme?

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Ich würde mir dazu die Übersicht auf dieser Seite ansehen, weil dort die EmpCo-Richtlinie und die geplanten UWG-Änderungen recht praxisnah zusammengefasst werden. Spannend finde ich vor allem den Punkt, dass viele allgemeine Umweltaussagen wie „grün“, „umweltfreundlich“ oder „nachhaltig“ künftig entweder sehr klar spezifiziert oder über anerkannte hervorragende Umweltleistungen abgesichert sein müssen. Gerade Aussagen zur Klimaneutralität scheinen heikel zu werden, wenn sie nur auf Kompensation und Zertifikatekauf beruhen. Auch bei Nachhaltigkeitssiegeln würde ich genauer hinschauen, ob dahinter tatsächlich ein offenes, transparentes und unabhängig überwachtes Zertifizierungssystem steht.

Wichtig ist für mich außerdem, nicht nur klassische Werbeslogans zu prüfen, sondern auch Produktnamen, Verpackungstexte, Icons, Labelgrafiken und Formulierungen im Shop. Sobald sich eine Aussage an Verbraucher richtet, kann das Thema relevant werden, selbst wenn das eigentliche Angebot eher aus dem B2B-Umfeld kommt. Ich würde deshalb alle Green Claims, Social Claims und Aussagen zu Haltbarkeit, Reparierbarkeit oder Recyclingfähigkeit einmal gesammelt durchgehen und sauber dokumentieren, worauf sie sich konkret stützen. Mein Eindruck: Wer das jetzt vorbereitet, spart sich kurz vor Inkrafttreten der Regeln viel Stress und reduziert das Risiko teurer Abmahnungen deutlich.

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