Hallo Ellie,
mich würde zuerst interessieren, wie die Geschichte damals weitergegangen ist. Hast du die App am Ende ausprobiert oder das Thema wieder verworfen?
Wenn mich jemand über Facebook von einer Fitness-App überzeugen wollte, wäre ich ehrlich gesagt auch erst einmal skeptisch gewesen – und vermutlich nicht ganz ohne Grund. Gerade auf Social Media wird ja viel beworben und nicht alles hält am Ende, was versprochen wird.
Auf der anderen Seite ist Fitness-App nicht gleich Fitness-App. Meiner Erfahrung nach gibt es da riesige Unterschiede. Viele Apps bestehen im Grunde nur aus Trainingsvideos oder vorgefertigten Plänen, die für jeden Nutzer gleich aussehen. Da verlieren viele nach kurzer Zeit die Motivation.
Ich trainiere mittlerweile selbst über eine Fitness-App, allerdings nicht über irgendeine zufällige App aus der Werbung, sondern über ein Online-Coaching eines renommierten Gyms, das ich mir bewusst selbst ausgesucht habe. Der große Unterschied ist für mich, dass dahinter echte Menschen stehen. Ich habe einen festen Coach, individuelle Trainingspläne und bekomme auch Unterstützung bei der Ernährung.
Genau dadurch bin ich viel konsequenter geworden als früher. Vor allem die Kombination aus Training und Ernährungsberatung hat bei mir einen großen Unterschied gemacht. Früher habe ich vieles auf eigene Faust versucht und oft nach ein paar Wochen wieder schleifen lassen. Mit einem echten Ansprechpartner im Hintergrund sieht das ganz anders aus.
Deshalb würde ich sagen: Ja, Fitness-Apps können definitiv etwas bringen. Entscheidend ist aber, welche App man nutzt. Eine reine Trainings-App ohne Betreuung ist für manche völlig ausreichend. Wer jedoch langfristig dranbleiben und echte Fortschritte machen möchte, fährt meiner Meinung nach oft besser mit einer Lösung, bei der auch ein realer Coach und ein professionelles Team dahintersteht.